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Kurz nach der Jahrtausendwende, im Spätsommer des Jahres 2000: Eine "Handvoll" Sportwagenfahrer war auf der Suche nach einem Drift-Training in Deutschland. Also ein Fahrtraining, bei dem man gezielt und unter Anleitung das Ausbrechen des Autos üben und diesen Fahrzustand auch bestmöglich kontrollieren kann.

Jene Herren hatten bereits zuvor - mit ihren jeweils sehr unterschiedlichen Fahrzeugen - schon bei diversen anderen Fahrprogrammen auf der einen oder anderen Rennstrecke oder Testgelände teilgenommen. Sei es organisiert von Marken-Clubs und Autohäusern oder durch einen der damals noch spärlich vorhandenen freien Anbieter von Fahrprogrammen. Und die "normalen" Fahrsicherheitstrainings waren ebenfalls bereits durchlaufen worden... Es sollte etwas Interessanteres und Dynamischeres her.

Einer der Hintergründe dafür war, dass seinerzeit wie auch heute einmal jährlich in Hockenheim die sogenannte "Drift-Challenge" stattfindet. An diesem Wettbewerb konnte man zwar teilnehmen, jedoch gezielt und organisiert dafür zu trainieren war kaum möglich. Was also tun?

Zufällig erfuhren die Kameraden von einem Drift-Training, welches in der Herbst- und Winter-Saison 2000/2001 im Norden der Niederlande auf der Rennstrecke von Assen stattfinden sollte. Hier wurden gleich mehrere Termine in Folge angeboten, etwa im Zwei-Wochen-Rhythmus. Teilnehmen konnte jeder, ganz gleich mit welchem Fahrzeug. So kam es, dass die besagten Herren einige dieser Events mit wachsender Freude wahrnahmen... eine neue Disziplin des geliebten Hobbys war gefunden!

Und dann kam es wie es kommen musste: Man wollte nicht jedes Mal die teilweise recht weite Anfahrt nach Assen stemmen. Und vor allem konnte es schließlich auch nicht angehen, dass es in Deutschland nichts Vergleichbares gab. Also entschlossen sich einige der Kameraden, die Sache selbst in die Hand zu nehmen. Spontan wurde nach einem geeigneten Gelände gesucht und man wurde fündig in der Süd-Eifel: Die ehemalige US-Airbase in Bitburg vermietete einige Teile ihres Geländes zu Fahrübungs-Zwecken.

Flugs wurde ein Termin zur Geländeerkundung ausgemacht und unter den Beteiligten erörtert, wie man die Sache organisieren könnte. Und für jene Wochenenden im Winter waren in Bitburg noch Termine frei... Also wurde nicht lange gezögert. Telefonate wurden geführt und E-Mails an Bekannte verschickt, spontan konnte man rund 15 Sportfahrer für eine erste Test-Veranstaltung in Bitburg gewinnen.

So kam es, dass am Samstag, 6. Januar 2001, das erste organisierte Drift-Training in Deutschland durchgeführt wurde, welches praktisch für jedermann zugänglich und offen für alle Fahrzeugtypen war. Bei diesem ersten Anlass wurde neben Drift-Übungen ebenso Wert darauf gelegt, dass zusätzlich eine Art Rundkurs geboten wurde, auf dem "freies Fahren" möglich war. Diese Mischung war in der Tat ein Volltreffer!

Trotz (oder wegen?) des teilweise horizontalen Schneeregens an jenem Tag war die Begeisterung der Teilnehmer groß. Schnell waren sich die anwesenden Sportfahrer einig, dass dieses Format eines Fahrprogramms unbedingt zeitnah wiederholt werden müsse... Die Idee "Pistenclub" war geboren!

 

Pistenclub e.V.

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